











22.08.2026 – 04.10.2026
depot.K – Freiburg
Susanne Ritter– Bildnisse
Erik Weiser– Objekte
Der Ort des Geschehens ist für beide der urbane Raum; die „Fundstücke“, aus denen sie ihre Kunst entwickeln, finden sie in den Großstädten.Erik Weiser liest sie auf am Straßenrand. Es sind Überbleibsel menschlichen Handelns, Gebrauchtes, Verworfenes, Schrott aus der Massenproduktion. Er verdichtet, verformt und verfremdet das Gefundene oder er vervielfältigt es, wodurch es seine Handschrift bekommt und zum Symbol, zum Träger einer neuen magischen Bedeutung wird.
Die „Fundstücke“ von Susanne Ritter sind zufällige Passanten, Menschen, die ihr begegnen. Im Bild stellt sie sie allein und vergrößert in einer künstlichen Farbigkeit dar. Die Farbe und die trotz des vergrößerten Motivs feine Malerei sind Zeugnis sensibler Annäherung an den anderen, in der serienmäßigen Reihung der Bildnisse erscheint das Gegenüber gleichzeitig als Teil seines sozialen Umfelds und seiner Epoche.