replay

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Im Sinne einer Neuanordnung und Wiederholung zeigt Erik Weiser bei seinen Wandobjekten „replay“ das Innenleben von gespielten Fußbällen.  Das Innere, nicht sichtbare wird nach außen gedreht und versteckte Linien und Flächen setzt Weiser zu grafischen Bildern zusammen.  

Wie auch bei vielen seiner anderen Werke kommen benutzte Alltagsgegenstände zum Einsatz. Die Idee mit dem Innenleben von Fußbällen zu arbeiten entstand während einer Reise und einem Unwetter, bei dem ein alter, kaputter Fußball in einem Flussbett angespült wurde. Der Ball war sichtlich mitgenommen und an einigen Stellen aufgerissen.  Erik Weiser reinigte und trocknete diesen und nahm ihn behutsam auseinander. Diesem ersten Ball folgten weitere, die er über mehrere Jahre  in ganz Europa gesammelt hat. Danach setzte Weiser die einzelnen, bespielten Flächen neu zusammen und entwarf grafische Bilder. Die Motive seiner Werke sind eine Hommage an bekannte Maler, deren Stil er mittels der grafischen Strukturen interpretiert. So sind beispielsweise Werke Namens Rothko, Picasso und Miro entstanden.